![]() |
| Jigoro Kano, der Begründer des Judo |
Nachdem ich vom Hotel losgezogen bin, bin ich als erstes auf die Suche nach dem Kodokan gegangen, die Geburtsstätte des Judo. Hier musste ich allerdings ein bisschen rumfragen, bis mich drei nette und hilfsbereite Japanerinnen hingeführt haben. Dort habe ich mir das Judo-Museum und das große Dojo (Trainingshalle) angeschaut. Einige Judoka die am Wochenende bei der Weltmeisterschaft mitkämpfen haben noch fleißig trainiert.
![]() |
| Achterbahn mitten in der Stadt |
Gleich neben dem Kodokan befindet sich der Tokyo Dome, eine riesige Freizeitanlage mit Fahrgeschäften, Spielhallen und dem Dome, wo Veranstaltungen wie z.B. Konzerte stattfinden. Hier habe ich mich erst einmal von der Achterbahn, die sich mitten in der Stadt befindet, wieder wachrütteln lassen.
Und dann konnte es weiter gehen mit dem Stadtbummel: Rund drei Stunden bin ich durch die Hochhausschluchten marschiert und wusste gar nicht wo ich als erstes hinschauen soll. Der Überschuss an Eindrücken hat mich richtig platt gemacht. Also fuhr ich wieder zurück zur Ueno-Station, die sich in der Nähe meines Hotels befindet, und habe mich im gleichnamigen Park ein wenig ausgeruht und der Sonne beim Untergehen zugeschaut. Eigentlich dachte ich, dass es dadurch ein bisschen abkühlt, doch es hatte immer noch um die 35 Grad. Auf dem Weg zum Hotel bin ich noch an einer Baseball-Anlage vorbeigekommen. Baseball ist eine sehr beliebte Sportart in Japan und es gibt wie in den USA sogar eine Profi-Liga.
![]() |
| Baseballfeld im Ueno-Park |
Als ich mich dann endlich einmal von dem spannenden aber doch sehr rätselhaften Spiel losreißen konnte, habe ich mir noch ein kleines Abendessen im Supermarkt besorgt: Ein Reisdreieck mit Algen umwickelt und einer „Überraschungs“-Füllung. Eigentlich steht drauf was drinnen ist, aber das kann ich ja leider nicht lesen. Deshalb hatte ich Angst, dass mein Bällchen mit Umeboshi gefüllt ist, eine salzig-sauer eingelegte Pflaume, die mir, wie ich von meinem letzten Japanaufenthalt weiß, nicht schmeckt. Doch ich hatte Glück! Es war Thunfisch drin.
Aber das ist das spannende an Tokio: Man weiß nie was einem erwartet!
Oyasuminasai (Gute Nacht)



Wann bist du denn angekommen?
AntwortenLöschenIch bin am Dienstag um 10 Uhr in Tokio gelandet. Also das war nach deutscher Zeit um 3 Uhr.
AntwortenLöschen