Heute habe ich das nachgeholt, was ich am Mittwoch wegen dem schlechten Wetter nicht tun konnte. Ich bin zum Hamarikyu-Garten gefahren. Der ehemalige Sommersitz der Tokugawa-Shogune liegt direkt an der Bucht von Tokio und war wirklich ein Ort der Ruhe in dieser Mega-Metropole, die nie zu schlafen scheint. 300 ¥ (rund 2,80 €) kostete der Eintritt in den groß angelegten Park. Der faszinierendste Teil bildet ein Teich, der durch Meerwasser gespeist wird. Hier führen drei Brücken auf ein kleines Inselchen, auf dem ein Teehaus zur Rast lädt. Genau wegen diesem bin ich auch her gekommen. Es war komplett mit Tatamis ausgelegt, das hieß für mich vor dem Betreten Schuhe ausziehen. Tische gab es auch nicht. Man saß am Boden und nach kurzer Zeit stellte die freundliche Bedienung ein Tablett mit japanischem Konfekt und einer Schale kaltem Grünen Tee vor mich. Vorher hatte ich mir die Regeln des japanischen Teetrinkens angeschaut, um ja nicht aufzufallen und niemanden durch irgendwelche Unsittlichkeiten zu beleidigen.
Als ich das Zeremoniell abgeschlossen habe und mir langsam die Beine vom Knien eingeschlafen sind habe ich mich noch ein wenig auf der Terrasse umgeschaut und habe den besten Tokio-Schnappschuss, den es wohl gibt gemacht: Das Teehaus mit dem Shiodome-Wolkenkratzerviertel im Hintergrund!
Den Nachmittag habe ich dann die ganze Zeit am Strand verbracht und meinen Urlaub ausklingen lassen. Erst am Abend als ich mich auf dem Weg ins Hotel machte, bin ich durch ein Shopping-Center gebummelt und habe eine Fahrt in einer Indoor-Achterbahn genossen.
Damit will ich meinen Blog beenden und danke allen, die die Zeit und Erlebnisse mit mir geteilt haben.
Basti
































